Jährlich werden bis zu 800 Kinder in Deutschland mit einem offenen Rücken geboren.  Ein besonders wichtiger Faktor für das Risiko dieser sogenannten Neuralrohrdefekte (z.B. spina bifida) ist Folsäuremangel bzw. ein niedriger Folatspiegel im Blut. 

Lebensmittel mit besonders viel Folat

Folsäure für die Schwangerschaft

Folsäure ist für die Teilung der Zellen und damit für die gesunde Entwicklung des Kindes unentbehrlich. Vor allem zu Beginn einer Schwangerschaft ist der Bedarf an Folat besonders hoch.

Die deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) empfiehlt Frauen, die schwanger werden wollen sowie Stillenden zusätzlich zu einer folsäurereichen Ernährung mit frischem Obst, Gemüse und Vollkornprodukte, 450-550 μg synthetische Folsäure pro Tag aufzunehmen.

Wieviel Folat vor der Schwangerschaft?

Viele Frauenärzte gehen über diese Empfehlung allerdings noch hinaus und raten Frauen die Einnahme von bis zu 800 μg Folsäure täglich. Denn mit einer erhöhten Einnahme kann schnell genug ein guter Folatspiegel im Blut aufgebaut werden. Den Nutzen von 800 μg Folsäure bestätigt eine Studie mit über 6.100 Frauen. Bei den Studienteilnehmerinnen, die 800 μg Folsäure eingenommen haben, trat kein Neuralrohrdefekt auf.

Mit der zusätzlichen Einnahme eines Folsäurepräparats sollte spätestens vier Wochen vor einer Schwangerschaft begonnen und diese mindestens während des ersten Schwangerschaftsdrittels beibehalten werden.

Mit der Einnahme von Folsäure erst nach Beginn der Schwangerschaft zu starten, ist für eine effektive Vorbeugung von Neuralrohrdefekten meist zu spät. Denn in den allerersten Wochen der Schwangerschaft entwickelt sich das Rückenmark bereits. Dann weiß die Schwangere in der Regel von ihrer Schwangerschaft noch nichts.

Lebensmittel mit viel Folsäure

Diese Lebensmittel enthalten besonders viel Folsäure
LebensmittelFolsäuregehalt
Spinatbis zu 145 µg pro 100g
Grünkohlbis zu 190 µg pro 100g
Feldsalatbis zu 145 µg pro 100g
Brokkolibis zu 111 µg pro 100g
Porreebis zu 100 µg pro 100g
Rosenkohlbis zu 100 µg pro 100g
Paprikabis zu 60 µg pro 100g
Grünkohlbis zu 190 µg pro 100g
Erbsenbis zu 159 µg pro 100g
Kichererbsenbis zu 340 µg pro 100g
Sojabohnenbis zu 250 µg pro 100g
Linsenbis zu 170 µg pro 100g
Erdnüssebis zu 170 µg pro 100g
Erdbeerenbis zu 43 µg pro 100g
Sauerkirschenbis zu 100 µg pro 100g
Weintraubenbis zu 40 µg pro 100g
Mangobis zu 40 µg pro 100g
Quinoabis zu 184 µg pro 100g
Weizenkeimebis zu 520 µg pro 100g
Vollkornbrotbis zu 40 µg pro 100g
Camenbertbis zu 65 µg pro 100g
Leberbis zu 670 µg pro 100g

Nahrungsergänzung für die Schwangerschaft – mit bioaktivem Folat

Mit amitamin® fertil F phase 1 und fertil F phase 2 gibt es für die Frau mit Kinderwunsch und in Schwangerschaft und Stillzeit eine sehr gute Möglichkeit, für einen guten Folatspiegel und eine Rundum-Versorgung mit Vitaminen und Spurenelementen für die Schwangerschaft zu sorgen.

Welches von beiden sollten Sie nehmen? Kommt darauf an. Hier der Vergleich von fertil F phase 1 und phase 2.

Ihnen wurde bereits ein anderes Produkt empfohlen? Vergleichen Sie vorher z.B. Elevit®, femibion® und Orthomol Natal® mit amitamin® bevor Sie sich entscheiden!

Nahrungsergänzung mit bioaktivem Folat und nicht nur Folsäure

Synthetische Folsäure, die in den meisten Nahrungsergänzungen verarbeitet ist, hat einen entscheidenden Nachteil: ein nicht unerheblicher Teil (je nach Untersuchung 8% – 25% der Frauen) können aufgrund eines ansonsten nicht auffälligen Gendefektes Folsäure nicht in Folat umwandeln. Normale Folsäure aus Nahrungsergänzungen ist dann schlicht nutzlos.

amitamin® fertil F phase 1 und phase 2 enthalten jedoch bioaktives Folat Quatrefolic®. Es muss nicht erst umgewandelt werden, um dem Körper zur Verfügung zu stehen. Das bedeutet: auch Frauen, die keine Folsäure verarbeiten können, können sich sicher sein, für einen gesunden Folatspiegel zu sorgen. Denn mit Quatrefolic® in amitamin® fertil F nehmen bereits bioverfügbares Folat auf.

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